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Aktuell  10.02.2016 (Archiv)

A1 - wie man eine Braut (nicht) herrichtet

Die Telekom Austria hat einen schönen Gewinn produziert und die Aussicht, das auch künftig so zu handhaben, angekündigt.

Das verwundert, denn noch vor kurzer Zeit galt das Unternehmen als chancenlos in einem Abwärtsstrudel gefangen - ein Risiko, so zu enden wie die großen Budgetfresser der Republik (ÖBB). Damals galt es als Glücksfall, dass ein Käufer gefunden wurde, der dem Staat die Bürde abnimmt, hatte man das Gefühl. Kurios, dass just jener Betrieb jetzt satte Gewinne einfährt und das auch weiterhin vor hat.

Kurios auch, dass alle Seiten damals in den Kanon eingestiegen sind. Der Verkauf der Telekom Austria wurde selbst vom Verkäufer (unserem Staat) so vorbereitet, dass wir dem eigentlich nur zustimmen konnten, wenn wir nicht auf kommenden Steuerzuschüssen sitzen bleiben wollten.

Die Vorgehensweise war offensichtlich:

  • Das Unternehmen zuerst schlecht darstellen
  • Dann glücklicherweise jemanden finden, dem man es 'andrehen' kann
  • auf wundersame Weise entpuppt sich der Betrieb dann als Goldgrube für den Käufer


Ob da Methode dahinter steckt? Oder gar jemand profitabel an dem Szenario gearbeitet hat? Die Kritik kommt schon auf, denn diese Vorgehensweise ist durchaus bereits mehrfach erprobt. Man denke an die gefährdete AUA, die zur Perle im neuen Konzern wurde, als sie aus den Fängen des Staates befreit war.

Das Herrichten der Braut vor dem Verkauf in der 'echten' Wirtschaft läuft jedenfalls normalerweise genau andersrum ab:

  • Zuerst wird das Unternehmen wertvoll gemacht und schön geredet
  • Dann verkauft man es so teuer wie möglich
  • auf Problemstellen stößt der Käufer frühestens dann, wenn er ohnehin nicht mehr retour kann


Außer natürlich, das verkaufte Unternehmen heißt Hypo AA und der Staat tritt als Rückkäufer in Aktion. Wirtschaftliches Denken gehört dann nämlich nicht zur Kompetenz, die Verhandler mitzubringen haben, wie es scheint.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#A1 #Telekom Austria #Gewinn #AUA #ÖBB #Krise #Staat #Geld #Steuern



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