Journal.at   2.7.2020 17:04    |    Benutzerkonto
contator.net » Business » Journal.at » Magazin » Leistungsträger  
 

Wir brauchen Cookies, siehe unsere Datenschutzerklärung.















Neueste Artikel

Corona veränderte Zahlverhalten
AKG und Austrian Audio
Politiker und der Corona-Virus
Glatzen führen schlechter
Selektive Selbstüberschätzung
mehr...









Aktuelle Highlights

BMW 5 2020


 
Aktuell
Staat  08.06.2018 (Archiv)

Brexit, Bürokratie und Phobien

Viele Unternehmen in Europa blicken dem Brexit mit Furcht entgegen, wie eine Studie der Beratungsgesellschaft PwC unter 2.450 Firmen in 31 europäischen Ländern zeigt.

Angesprochen auf Fachkräftemangel, Bürokratie und künftigen Wachstumsaussichten gab ein Viertel der Befragten an, durch den Brexit negative Folgen zu befürchten. Die Bürokratie innerhalb der EU sehen die meisten Firmen dabei angenehmer an als jene im eigenen Land.

Viele regionale Unterschiede lassen sich in Bezug auf die Folgen des Brexit feststellen. In Finnland befürchten drei Viertel aller Unternehmen, dass der Brexit für sie negative Spuren hinterlassen wird, in Schweden sind es sechs von zehn. Unternehmen, die dem Brexit positiv gegenüber eingestellt sind, sind mit 23 Prozent vor allem im Vereinigten Königreich selber anzufinden, rund 15 Prozent der türkischen und zehn Prozent der rumänischen Firmen glauben an positive wirtschaftliche Auswirkungen. Mit nahezu sieben von zehn der befragten Unternehmen stehen dem Brexit jedoch die allermeisten Firmen neutral gegenüber.

Private Unternehmen in Europa sehen Regulierungen und Bürokratie in ihren eigenen Volkswirtschaften als größere Bedrohung. Bei der Studie gaben 39 Prozent der Befragten an, dass inländische Bürokratie ein Problem darstellt, während 29 Prozent die Bürokratie in der EU als Hemmschuh ansehen. In Italien, wo euroskeptischen Parteien kürzlich Wahlerfolge feiern konnten, fürchten 49 Prozent der Befragten die Bürokratie im eigenen Land, während nur 20 Prozent die EU als übermäßig bürokratisch bezeichnen. Laut PwC handelt es sich bei diesen Ergebnissen um einen Weckruf für die jeweiligen nationalen Regierungen.

'Es gibt eine weitverbreitete Auffassung, dass nationale Regierungen anfälliger für Regulierung und Bürokratie sind als die EU und dass sie nicht genug tun, um die Interessen privater Unternehmen zu fördern', so Paul Terrington von PwC. 'Jede politische Entscheidung hat potenzielle wirtschaftliche Konsequenzen, und je kleiner die Firma, desto höher ist die Anfälligkeit, dass Bürokratie die Kosten des Unternehmens erhöht. Die Privatwirtschaft muss ihre Interessen deutlich und die jeweilige Regierung auf Beschränkungen aufmerksam machen, die die nationale Gesetzgebung für das Wachstum des Unternehmens haben kann.'

pte/red

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Brexit #Wirtschaft #Arbeit #Bürokratie



Newsticker per eMail oder RSS/Feed!

Auch interessant!
Gegen Handelsbarrieren
Die EU-Kommission kritisiert in ihrem aktuellen 'Trade Barrier Report' zu viele internationale Handelsb...

Kinderarmut durch Brexit
Die Kinderarmut in Großbritannien wird auf ein neues Allzeithoch klettern....

Honda schließt auf der Insel
Honda wird sein britisches Werk Swindon 2021 schließen. Dort sind derzeit rund 3500 Mitarbeiter beschäfti...

Brexit versus Wirtschaft
Der Brexit, ob soft oder hart, wird negative Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft haben, inklusive...

.eu Domains werden frei
Sollte der Brexit hart und ungeregelt sein, dürften zahlreiche Domains wieder auf den Markt kommen. Brite...

Teure Energie
Der Brexit kommt britische Konsumenten in Sachen Energiekosten teuer. Bereits 2017, im Jahr nach dem Votu...

Brexit kostet 40 Mrd. Pfund
Der Brexit wird Großbritannien Unmengen an Geld kosten - egal, ob harter oder weicher Ausstieg, sagen Exp...

Wie der Brexit zustande kam...
Während sich die Briten darauf vorbereiten, die EU zu verlassen, gehen Forscher noch der Frage nach, wie ...

Brexit kostet viel mehr Milliarden
Sollten die britischen EU-Austrittsverhandlungen zu keinem Ergebnis ('No Deal') führen und es somit zu ei...

Banker wollen vor Brexit weg
Viele ausländische Finanzfachleute der in London angesiedelten Geldhäuser Citigroup, Goldman Sachs und HS...

Brexit-Fans sind die Verlierer
Just jene Regionen, die mehrheitlich für den Austritt aus der EU gestimmt haben, sind die größten Verlier...

Brexit-Spam
Das Brexit-Votum der Briten hat nicht nur in Politik und Wirtschaft hohe Wellen geschlagen, sondern auch ...

Forum: Ihre Meinung dazu!

[AufZack Talk] [Forum]     
Posten Sie ins Forum dazu:
Betreff:

   






Top Klicks | Thema Staat | Archiv

 
 

 


Fridays for Hubraum


Alfa Racing GTA


Fensterbilder basteln


Treibstoffpreise sinken


Agile Transformation


Skoda: 125 Jahre

Aktuell aus den Magazinen:
 Facebook will alte Artikel los werden Filter gegen 'Old News' im Social Network
 Doppelt und Dreifach Mehrere Jackpots in einer Lotto-Ziehung!
 Mixer wird geschlossen Community soll zu Facebook wechseln
 Mustervorlagen und Tipps Besser bewerben
 Bonus-Ziehung in Lotto 6 aus 45 Eine Million extra am Freitag

contator.net im Überblick:
 Webnews  WebWizard | Bundesland.at | Wien-Tipp.at | NewsTicker
 Business  Journal.at | Anfrage.net | plex | Seminar.At | BizTipp
 Auto  Auto.At | TunerAuto.At | OldtimerAuto.At | AutoTalk.At | AutoGuide.At | AutoBiz.At
 Freizeit  Style.at | Famili.at | Kinofilm.at | Musical.at | heavy.at | grlz | WitzBold | Advent.At
 Shopping  anna | Shoppingcity.at | SchatzWelt Gewinnspiele | Prozente.net Gutscheine
 Community  AufZack! | Flirtparty | Player | Schmuddelecke

Rechtliches
Copyright © 2020    Impressum    Datenschutz    Kontakt    Sitemap   
Tripple